Die bäuerliche Malerei

Der «fliessende» Kulturraum zwischen den beiden Appenzell und dem Toggenburg zeigt sich vor allem in den Zeugnissen bäuerlichen Selbstbewusstseins und Denkens: der Bauernmalerei: Maler des Bäuerlichen, nicht malende Bauern.

 

Dazu gehören mit zu den frühesten Künstlern dieses Kulturraumes die einzige Frau, Anna Barbara Aemisegger-Giezendanner, (im Volksmund «s’Giezedanners Babeli» genannt) und Felix Brander. Beide wirkten im mittleren Toggenburg. Mit Gottlieb Feurer (Unterwasser), Johann Ulrich Ruz (Hemberg/Nesslau) und Johannes Blatter (Ebnat-Kappel) kommen weitere Klassiker hinzu. Der in Wildhaus lebende Niklaus Wenk, dessen naive Senntums- und Erlebnis-Bilder inzwischen weltweit Aufsehen erregen, beweist, dass die Tradition der Senntumsmalerei noch nicht abgerissen ist.